Mittwoch, 22. Februar 2012
Schöpfungsbewahrende Erlebnispädagogik Drucken E-Mail
Liebe Homepage-Besucher,

wir haben „Großes“ vor im Pfarrbereich an Information
und Aufklärung. Denn die Schöpfungstheologie nimmt
in unserer Kirche leider nur eine Randposition ein,
obgleich die erste Aussage im Apostolicum doch lautet:
„Ich glaube an GOTT, den Vater, den Schöpfer..."
Und in Genesis 2 lesen wir, dass der Mensch die Pflicht hat,
die ERDE ZU BEBAUEN UND ZU BEWAHREN!

Das möchte ich mit folgendem Logo ausdrücken:

 

Um sowohl Kleinkindern, als auch Schulkindern
einen besonderen Glaubenszugang aufzuzeigen,
finden seit zwei Jahren in Groß Möringen regelmäßig
´´ SCHÖPFUNGSTHEOLOGISCHE PROJEKTE
UND AKTIONEN``statt.

Die letzten  Aktions-Tage waren in den Pfingstferien 2011
  (s. nachstehende Fotos)und
der Projekttag am 12. Oktober 2011.

eine besondere Freude waren  immer die Unternehmungen
mit dem Kaltblutpferd EROS.




Aber auch sonst war der direkte Umgang mit den Tieren, so
wie   hier beim Schweinestall-Ausmisten ein großes Erlebnis.





Die Möglichkeit im Zelt ein Feuer zu unterhalten ist für die
Kinder faszinierend.






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Und ein Jahr zuvor  hatten sich in den Pfingstferien 2010 ,
17. -22.Mai, 18 Kinder auch ohne christlichen Hintergrund 
in der Nutztier-Arche-Mitgeschöpfe getroffen.

 

Das einstige Denken und Engagement Albert Schweitzers,
in Zusammenarbeit mit dem Verein PROVIEH und vor allem
vieh-ev. soll uns in diesen Projekten inspirieren!

 

Zunächst geistliche Gedanken,
die mich zu solchem Vorhaben drängen:

Wenn Sie die Heilige Schrift aufschlagen, lesen Sie in 1. Mose1

Im Anfang schuf GOTT...“

Dabei gehen wir gern davon aus, dass uns Menschen,
gegenüber der gesamten übrigen Schöpfung,
mehr als eine Sonderstellung gegeben ist.

Nach dem überfliegen der ersten biblischen Verse
erinnern die meisten von uns:

Am fünften Tag erschuf GOTT die Tiere,

am sechsten, gewissermaßen als krönenden Abschluss,
die Menschen.

Am siebenten Tag ruhte GOTT von allen seinen Werken...

 

Das Schöpfungslied in Gen.1 aber will es anders:

Am fünften Tag erschafft GOTT die Fische und Vögel,

am sechsten Tag die Landtiere und die Menschen.

Wer wollte hier die bewusst inszenierte Nähe von Mensch
und Tier leugnen?

 

Nur innerhalb dieser Nähe des Menschen zu den
Mitgeschöpfen,
ja zur gesamten Mitwelt, ist von der Sonderstellung
des Menschen zu reden.

Und diese Sonderstellung besteht in einer
Beauftragung durch GOTT
für die Mitwelt -
wohlgemerkt innerhalb des gemeinsamen Lebensraumes.

 

Sinn und Ziel für Menschen und Tiere ist ein Leben im Segen.

 

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum so viele Menschen
in unserem Wohlstands-Zeitalter so krank und „kaputt“ sind?!

Ich bin der Meinung, dass die Entfremdung von der Mitwelt,
von Flora und Fauna und die Ausbeutung

der Nutztiere durch Massentierhaltung zur

Billig-Fleisch-Erzeugung - der übermäßige Verzehr
belasteten Fleisches
entscheidende Ursachen sind!

Doch zurück zum Bibelwort:

 

Die Herrschaft über die Tiere üben Menschen
nur dann im Sinne GOTTES aus,
wenn sie deren von GOTT zugedachtes
Lebensrecht belassen und fördern.

HERRSCHEN heißt: fürsorgliches Eintreten
für die Belange der Geschöpfe
– eine andere Verstehensweise
ist im
biblischen Kontext schlechthin falsch.

 

In dem anderen Schöpfungsepos Gen.2 begegnet uns
das HERRSCHEN im Sinne und Auftrag GOTTES
als > bebauen und bewahren < (V15)

 

Geht es Ihnen auch so, dass Sie beim hören des Verses 18:

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.
ICH will ihm eine Hilfe machen,
die ihm entspricht“ (spricht GOTT),
dass Sie da assoziieren – hier ist Eva angedacht?!

 

Richtig ist aber, dass dem Menschen
die Tiere zugeführt werden,
damit er ihnen Namen gebe.
Und der Abschnitt schließt mit der Bemerkung:

Aber für den Menschen fand ER, GOTT, nicht die Hilfe,
die ihm entsprochen hätte.“ (20 b)

 

Ich möchte den Text dahin gehend verstehen:

JAHWE erschafft die Tiere,
um das Alleinsein des Menschen zu beenden.

Die Tiere sind gedacht als Hilfe,
die dem Menschen entspricht / oder
entsprechen sollte...

 

Doch diese Absicht kann nicht verwirklicht werden.

 

Bemerkenswert ist in jedem Fall die Tatsache,
wie eng die Tiere mit den Menschen verbunden werden!

 

Von JAHWE waren sie gedacht als Wesen,

die dem Menschen entsprechen.
Der Mensch aber kann in ihnen
keine wahren Partner finden.

 

Es wird schon hier eine legitime Überordnung
des Menschen deutlich,
Mensch und Tier stehen nicht auf der gleichen Stufe
- das sei bei allem nachfolgendem
Engagement hervorgehoben!

Will also heißen: die Vermenschlichung
vieler heutiger Haustiere geht einfach zu weit!

 

Dennoch sind Tiere in Gen 2 sehr viel menschennäher gedacht,
als wir gewohnt sind zu denken.

- Wie der Mensch, so erhalten auch die Tiere
   eine lebendige Seele –

-Nur den Lebensodem bekommt allein der Mensch
von JAHWE persönlich eingehaucht.

 

Wenn nun nach Gen 9 der Mensch Tiere auch verspeisen darf:

"Alles, was sich regt und lebt, diene euch zur Nahrung",
dann hebt diese Erlaubnis aber keines Falls
das Segnen GOTTES an den Tieren auf .

Vielmehr verpflichtet der Fleischgenuss uns den Tieren gegenüber
n
och viel stärker .

D.h., dass wir ihnen ein:

1. optimales artgerechtes Leben ermöglichen

und 2. ein schmerz- und angstfreies Ausatmen des Lebens schenken.

 

Weil wir dem Schöpfer und Erhalter aller Dinge die Ehre geben,

können und dürfen wir nicht anders, als uns für die Millionen
angst- und schmerzgequälten Mitgeschöpfe einzusetzen.

 

Weil es für uns als Kirche nicht sehr rühmlich ist,
sich allein auf wenige wie Franz von Assisi oder
Thomas von Aquin oder Albert Schweitzer zu berufen
und zu zitieren, als hätten wir damit unsere Pflicht
gegenüber den Mitgeschöpfen schon erfüllt,
möchte ich uns dieses Projekt, welches vor allem auch von
der Evangelischen Akademie
Wittenberg mitgetragen wird
ans Herz legen.

 

Die missionarische Intension soll dabei in allen Einzelprojekten
und Aktionen deutlich werden!!!

 

Hautnahe, empirische Aktionen in der

angegliederten Nutztier-Arche-Mitgeschöpfe
 werden den Kindern unvergesslich sein.

Entwicklungspsychologische Untersuchungen bestätigen

seit Jahren den immensen Wert des Umgangs von Kindern mit Tieren.

Der stets im Frühjahr reichlich zu erwartende Nachwuchs
bei den verschiedenen Tierarten
wird wie schon erwähnt Anlass zu besonderen Aktionen geben...

 

 

Unter folgenden Links finden Sie weitere schöpfungsethische Informationen:

 

- albert-schweitzer-stiftung.de

- provieh.de
- schweißfurth.de

- vieh-ev.de

- nutztier-arche-mitgeschöpfe.de

 

 

 

 

 

Gottes Wort an jedem Tag

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